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Tunnelzelt

Für welche Personengruppen sind Tunnelzelte geeignet ? In welchen Umgebungen sind diese Zelte am besten einsetzbar und wie wird es aufgebaut ?

Das alles und noch einiges mehr finden Sie hier. All unsere Testberichte stützen sich auf ehrliche Kundenmeinungen und einer ausführlichen und detaillierten Recherche zu diesem Thema.

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Zelte Vergleich 2018 – Beliebte Tunnelzelte im Überblick

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Coleman - Cortes 2 Tunnelzelt CampFeuer - Tunnelzelt 2 Olivgrün Coleman - Coastline 3 Plus Tunnelzelt
ModellColeman – Cortes 2 TunnelzeltCampFeuer – Tunnelzelt 2 OlivgrünColeman – Coastline 3 Plus Tunnelzelt
Testergebnis

88.75%

"Sehr gutes Tunnelzelt mit hoher Funktionalität !"

91.25%

"Ein stabiles Zelt mit einer sehr guten Wasserdichtigkeit"

87.5%

"Gutes Zelt mit einer hohen Wasserdichtigkeit"

Bewertung
Preis

84,27 €

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Was sind Tunnelzelte ?

Tunnelzelte sind vielseitig einsetzbar ! Sie können als Zelt für die ganze Familie auf einem Campingplatz herhalten, sind aber auch für Abenteuer in der Wildnis gut zu gebrauchen und fähig dem Wetter zu trotzen. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit dank der Größe und des niedrigen Gewichts.

Da Tunnelzelte nicht freistehend sind, müssen sie in der Regel mit mindestens 4 (oder mehr) Heringen im Boden verankert werden. Daher ist das Tunnelzelt zum Beispiel nicht geeignet, um in den Bergen zwischen Felsen bzw. auf Felsen sein Lager aufzuschlagen, da man immer einen Erdboden braucht, wo man die Heringe gut im Boden befestigen kann. Durch die einmalige Form des Zeltes, die Krümmung, die jedoch erst am Zeltdach zu sehen ist, bietet das Zelt viel mehr Raum. Die Zeltwände verlaufen nahezu gerade nach oben und fangen erst ab einer gewissen Höhe an sich zu krümmen. Somit ist und wirkt das Zelt von innen viel größer und es ist mehr Raum für Rucksäcke & Co. vorhanden.

Details und Eigenschaften

Auch das aufbauen des Zeltes ist einfach und schnell in ein paar Minuten erledigt. Dazu führt man nur die Gestänge, die die Krümmung bilden, durch die vorhergesehenen Gestängekanäle und steckt sie in die „Gestängeschuhe“. Ein gutes Material für ein Trekkingzelt ist Polyamid, da es durch den dünnen Stoff sehr leicht ist und deswegen sehr gut für lange Wanderungen oder Wochenendausflüge geeignet ist.

Der Nachteil von Polyamid ist leider, dass es sich bei Feuchtigkeit dehnt und es gut sein kann, dass man nach einer gewissen Zeit das Zelt nachspannen muss. Daher ist es besser diese Art von Zeltmaterial in eher trockeneren Gegenden zu verwenden um lästiges nachspannen zu vermeiden oder es muss ein, zweimal nachspannen in Kauf genommen werden. Ein weiterer Vorteil des Tunnelzeltes ist, dass das Innenzelt sich meistens schon im Außenzelt befindet und der Aufbau so auch bei schlechtem Wetter durchgeführt werden kann, ohne dass das Innenzelt nass oder feucht wird.

Allerdings ist dieser Zelttyp durch seine Größe auch nicht immer vorteilhaft, da es eine große Angriffsfläche für Wind, Regen und Schnee bieten und somit auch instabiler ist, als ein Geodät oder Kuppelzelt. Tunnelzelte sind ideal für größere Personengruppen von bis zu 8 Personen.

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Vorteile

  • geräumig
  • stabil
  • sehr gutes Gewicht/Größen-Verhältnis
  • komfortabel
  • einfacher und unkomplizierter Aufbau
  • gute Windfestigkeit

Nachteile

  • keine hohe Schneelast-Verträglichkeit
  • abspannen/nachspannen
  • flattern bei sehr starkem Wind
  • schwerer als Wurfzelte

Wie baue ich ein Tunnelzelt auf ?

Der Aufbau eines Zeltes hängt immer von der Form und Beschaffenheit ab und variiert von Zelt zu Zelt. Wurfzelte werden, wie der Name schon sagt, in die Luft geworfen und bauen sich nahezu von selbst auf, wogegen Tunnelzelte, Kuppelzelte oder Geodäten werden mithilfe von Gestängen aufgebaut werden. Ein etwas neuerer Trend sind die aufblasbaren Zelte, bei denen gar keine Gestänge vorhanden sind, sondern Luftschläuche durch einen Kompressor oder mit der Handpumpe ganz einfach und schnell aufgepumpt werden können.

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 Aufbau des Galileo 5 von Coleman:

 

Bevor Sie ein Zelt aufbauen, müssen Sie sich als erstes überlegen wo denn genau das Zelt seinen Platz finden soll. Dazu sollten Sie sich einen Untergrund suchen, der eben, nicht steinig oder nass ist, idealerweise trockenes Gras, da andernfall scharfe, spitze oder kantige Gegenstände das Zelt stark beschädigen können oder Sie schnell im nassen sitzen.

Die Lage des Zeltes hat eine großen Einfluss darauf, ob Sie gut schlafen werden oder weniger gut. Daher ist es besser das Zelt nicht zu nah an Flüssen, wegen der Überschwemmungsgefahr und Feuchtigkeit, aufzubauen und mindestens 50-100 m Abstand zu halten.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Heringe. Wenn der Hering nicht in den Boden will, dann versuchen Sie es auf keinen Fall mit roher Gewalt, da bei steinigem und trockenem Boden schnell mal der Hering beschädigt wird. Am besten sind Wiesen mit guter Erde, wo der Hering schnell und ohne große Mühe eingeschlagen werden kann.

Desweiteren sind gute Vorbereitungen zu treffen immer hilfreich und vereinfachen das aufbauen deutlich, wenn man sich alles vorher gut sortiert zurecht legt und weiß, wo was hin gehört.

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Welche Umgebungen sind am besten für die Nutzung ?

Geeignete Umgebungen und Unternehmungen für Tunnelzelte:

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  • Campingplatz

  • Trekkingtour

  • Familienausflug

  • Warme, tropische Umgebungen

  • Kalte, regnerische Regionen

  • Reisen

  • Berge

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Da Tunnelzelte immer gespannt werden müssen, ist ein weicher Boden für die Heringe erfoderlich, damit das Zelt richtig aufgebaut werden kann.

Diese Art von Zelten lässt sich auch gut in den Bergen einsetzen, es muss allerdings beachtet werden, dass das Zelt einen sicheren Stand braucht, da es eine relativ große Bodenfläche hat und auf einer Ebene gebaut werden sollte, wo sich die Heringe leicht anbringen lassen.

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­Wassersäule

Die Wassersäule sagt aus, bis zu welchem Punkt bzw. Menge an Wasser ein Zelt Wasserdicht ist.

Da Tunnelzelte in eher weniger in hohen und regenreichen Regionen eingesetzt werden, muss die Wassersäule hier nicht ganz so hoch sein. Sie sollte aber mindestens um die 2000-3000 mm betragen, und je nach dem was man vorhat ist es zu empfehlen die Wassersäule anzupassen. Falls Sie doch mal vorhaben sollten, in einer etwas regnerischen Umgebung zu zelten sind Sie mit 5000-6000 mm Wassersäule schon mal auf der der sicheren Seite, dies hängt aber wie schon erwähnt davon ab, wohin die Reise geht und wie die Wetterbedingungen sind.

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Materialien

 

  • Polyester
  •  Polyamid (Nylon)
  • Technical Cotton (Baumwollmischgewebe)

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Diese Stoffe werden in der Regel für die meisten Zelte verwendet, da sie eine hohe Dehnbarkeit oder Stabilität besitzen. Wenn Sie sich mehr über diese Materialien informieren wollen, dann empfehlen wir Ihnen unseren ausführliche Artikel über die einzelnen Stoffe unter Tipps, Tricks & Erklärungen zu lesen. Dort gehen wir auf Merkmale, sowie Vor-und Nachteile der jeweiligen Materialien ausführlich ein. Den Artikel finden Sie hier.