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Das Wurfzelt

Was ist überhaupt ein Wurfzelt ?

Und in welchen Umgebungen sind diese Zelte am besten einsetzbar und wie wird es aufgebaut ?

Wenn Ihnen das Wurfzelt mit seinen Vor-und Nachteilen gefällt, können Sie auch gerne einen Blick auf unseren Kuppelzelt Vergleich werfen, das ähnliche Eigenschaften aufweist. All unsere Testberichte stützen sich auf ehrliche Kundemeinungen und einer ausführlichen und detaillierten Recherche zu diesem Thema.

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Zelte Vergleich 2018 – Beliebte Wurfzelte im Überblick

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Qeedo - Quick Oak 3 Sekundenzelt Qeedo - Quick Ash 2 Sekundenzelt Coleman - Galiano 4 Wurfzelt
ModellQeedo – Quick Oak 3 SekundenzeltQeedo – Quick Ash 2 SekundenzeltColeman – Galiano 4 Wurfzelt
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                                   Was ist ein Wurfzelt / Pop-up Zelt ?

Unter allen Zelttypen und Formen sind die Wurfzelte wohl eines der am meistgekauften und beliebtesten Zelte überhaupt.

Aber das ist auch wirklich gut begründet, da Wurfzelte klein, handlich, sehr leicht und einfach und schnell aufgebaut sind. Somit ist es das perfekte Zelt für eine Wanderung oder einen längeren Ausflug ins Grüne.

Wurfzelte sind sehr praktisch, wenn es darum geht, auf einer langen Wanderung möglichst wenig Gewicht mit sich rumzuschleppen. Die kleinen und leichten Zelte lassen sich ganz einfach im Rucksack transportieren und sind perfekt, wenn Sie eine mehrtägige Wanderung oder längeren Ausflug unternehmen möchten.

Der große Vorteil bei einem Wurfzelt ist, auch bekannt unter dem Namen „Pop-up Zelt“, dass es sich sehr einfach und schnell aufbauen lässt und das Zelt in Sekunden steht. Das besondere an diesem Zelt ist, das die Gestänge ringförmig sind und sie eng an der Zelthaut anliegen und mit ihr verbunden sind. Durch das lösen der Transportverspannungen und das anschließende in die Luft werfen des Zeltes, lässt es sich in windeseile von selbst aufbauen. Dabei werden die verbauten Fiberglasringe/Gestänge, durch die Federkraft der gelösten Verspannungen aufgerichtet und das Zelt steht von selbst. Wenn das Zelt zusammengefaltet ist, ist es scheibenförmig und kann gut verstaut werden. Allerdings sollte man darauf achten das der Rucksack auch groß genug ist um „die Scheibe“ zu verstauen, da es sich in der Regel um einen Durchmesser von 60-80 cm handelt.

Fazit

Pop-up Zelte sind generell preisgünstiger, flexibler und schneller aufgebaut als andere Zelttypen und sind mit diesen Vorteilen bei Käufern sehr beliebt. Es ist aber trotzdem zu beachten, dass dieser Zeltyp eher nicht zu heftigen Wetterbedingungen ausgesetzt werden sollte. Der Nachteil ist hierbei die Wasserdichtigkeit und allgemein die Stabilität, die bei anderen Zeltformen besser ausgeprägt sind. Dennoch ist dieses Zelt jedem sehr zu empfehlen, der in normalen Wetterverhältnissen auf Wandertour, Radtour oder auf ein Konzert gehen will, und nicht vorhat die komplette Großfamilie mitzunehmen!

 

‌Vorteile

  • sehr leichtes Gewicht
  • meist selbst tragende Konstruktion
  • sekundenschneller Aufbau
  • flexibles Gestänge
  • sehr gute Gewicht/Größen-Verhältnis
  • preiswert
  • selbstaufbauend

Nachteile

  • nicht so hohe Wassersäulen-Werte wie andere Zelttypen
  • Unhandliches Packmaß
  • geringere Stabilität

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­Aufbau

Der Aufbau eines Zeltes hängt immer von der Form und Beschaffenheit ab und variiert von Zelt zu Zelt. Beim Aufbau eines Wurfzeltes muss einfach nur der Sicherungsriemen gelöst werden und das Zelt anschließend mit einem starken Wurf in die Luft geworfen werden, was im Vergleich zu anderen Zelttypen sehr simpel und wirklich schnell erledigt ist. Nachdem das Zelt steht müssen nur noch die Heringe im Boden und die Schnüre zur Stabilisation angebracht und gespannt werden und das Zelt ist fertig aufgebaut.

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Hier finden Sie ein Video zum Aufbau eines Wurfzeltes:

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Bevor Sie ein Zelt aufbauen, müssen Sie sich als erstes überlegen wo denn genau das Zelt seinen Platz finden soll. Dazu sollten Sie sich einen Untergrund suchen, der eben und gerade, nicht steinig oder nass ist, idealerweise trockenes Gras. Andernfalls können scharfe, spitze oder kantige Gegenstände das Zelt stark beschädigen und es kann passieren das Sie dann schnell im nassen sitzen.

Die Lage des Zeltes hat eine großen Einfluss darauf, ob Sie gut schlafen werden oder weniger gut. Daher ist es besser das Zelt nicht zu nah an Flüssen, wegen der Überschwemmungsgefahr und Feuchtigkeit, aufzubauen und mindestens 50-100 m Abstand zu halten.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Heringe. Wenn der Hering nicht in den Boden will, dann versuchen Sie es auf keinen Fall mit roher Gewalt, da bei steinigem und trockenem Boden schnell mal der Hering beschädigt wird. Am besten sind Wiesen mit guter Erde, wo der Hering schnell und ohne große Mühe eingeschlagen werden kann.

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Wo kann ich mein Wurfzelt einsetzen ?

Geeignete Umgebungen/Unternehmungen für Wurfzelte:

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  • Wanderungen

  • Ausflüge in die Natur

  • warmes, trockenes Klima

  • Konzerte

  • Reisen

  • Berge

  • Festivals

  • Fahrradtouren

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Anders als bei Tunnelzelten haben Wurfzelte eine kleinere Bodenfläche und sind deswegen ideal für Wanderungen in den Bergen. Außerdem sind sie sehr schnell aufgebaut wenn es zu einem Gewitter kommt oder es anfängt zu regnen und man nicht durch den Regen laufen möchte.

Da sich diese Art von Zelten besonders gut in den Bergen einsetzen lässt, muss allerdings beachtet werden, dass das Zelt einen sicheren Stand braucht und auf einer Ebene gebaut werden sollte, wo sich die Heringe leicht anbringen lassen.

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­Wassersäule

Die Wassersäule sagt aus, bis zu welchem Punkt bzw. Menge an Wasser ein Zelt wasserdicht ist.

Da Wurfzelte in bergischen Regionen eingesetzt werden können, aber auch für einen ganz normalen Ausflug oder Festivals genutzt werden, ist die Wassersäule hier etwa im mittelmaß festzulegen. Sie sollte aber mindestens um die 2000-4000 mm betragen, und je nach dem was man vorhat ist es zu empfehlen die Wassersäule anzupassen. Falls Sie doch mal vorhaben sollten, in einer etwas regnerischen Umgebung zu zelten sind Sie mit 5000-6000 mm Wassersäule schon mal auf der sicheren Seite, dies hängt aber wie schon erwähnt davon ab, wohin die Reise geht und wie die Wetterbedingungen sind. 

Sie wissen nicht was die Wassersäule bedeutet ? Kein Problem, hier können Sie sich ausführlich zu diesem Thema informieren.

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Materialien

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  • Polyester
  • Polyamid (Nylon)
  • Technical Cotton (Baumwollmischgewebe)

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Diese Stoffe werden in der Regel für die meisten Zelte verwendet, da sie eine hohe Dehnbarkeit oder Stabilität besitzen. Wenn Sie sich mehr über diese Materialien informieren wollen, dann empfehlen wir Ihnen unseren ausführlichen Artikel über die einzelnen Stoffe unter Tipps, Tricks & Erklärungen zu lesen. Dort gehen wir auf Merkmale, sowie Vor-und Nachteile der jeweiligen Materialien ausführlich ein. Den Artikel finden Sie hier.