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Vielversprechende FundstellenSchatzsuche mit dem Metalldetektor

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die typischen Orte und Stellen vor, an denen das Fundaufkommen in der Regel besonders hoch ist.

Je nachdem wo Sie suchen, lassen sich natürlich auch unterschiedliche Dinge finden. Wenn Sie z.B. römische Münzen suchen möchten, lohnt es sich in historisch bekannten und wichtigen Gegenden zu suchen. Dazu zählen unter anderem auch alte Straßen, meist erkennt man solche Straßen an Namen wie „Römerstraße„. Möchtest du lieber allgemein Knöpfe und Münzen suchen ? Dann sollten Sie nach Feldern und Äckern Ausschau halten. Wie Sie erkennen können ob sich ein Feld lohnen könnte erfahren Sie weiter unten.

 

Den Maßstab nicht zu hoch setzen !

Bevor wir weiter auf die Suchgebiete eingehen werden, noch mal eine kleine Erinnerung. Oft neigen gerade Anfänger dazu sich anfangs große Hoffnungen auf den nächsten Barbarenschatz zu machen. In der Realität findet man allerdings eher einfache Dinge wie Schnallen, Knöpfe, Bleiplomben und Münzen. Silbermünzen und Petschaften sind dagegen schon etwas rarer, lassen sich von Zeit zu Zeit aber auch finden. Das hängt wiederum vom Suchgebiet ab.

Falls Sie gerade das Hobby für sich entdeckt haben und wenig Erfahrung in der Schatzsuche besitzten, raten wir nicht zu optimistisch an die Sache heranzugehen. Sie sollten nicht hoffen bereits nach wenigen Minuten die Silber-und Goldmünzen aus dem Boden zu holen. Wenn man mit weniger Erwartungen an die Sache herangeht wirst es einiges an Frustration ersparen. Sondeln erfordert Geduld, seien Sie also nicht zu frustriert wenn Sie anfangs nichts nennenswertes finden sollten.

 

Wo lohnt es sich zu suchen ?

Natürlich können Wir hier keine Orte speziell nennen an denen es sich lohnt zu suchen, aber wir können auf die Art von Gebiet und Umgebung eingehen und Sie so unterstützen. Als Anfänger empfiehlt es sich  mit Feldern oder Waldstücken anzufangen und erste Erfahrungen zu sammeln. Bevor Sie loslegen müssen Sie sich klarmachen, wonach genau Sie überhaupt suchen wollen. Denn davon hängt auch ab welche Metalldetektoren überhaupt in Frage kommen. Ein Allround Metalldetektor kann eigentlich nahezu überall an Land eingesetzt werden. Sollten Sie sich lieber auf die Goldsuche oder Unterwassersuche konzentrieren wollen, benötigen Sie ein dementsprechendes Metallsuchgerät.

Um Ihnen einige Ideen und vielleicht auch Hinweise auf vielversprechende Fundstellen in deiner Nähe zu geben, stellen wir jetzt die besten allgemeinen Fundplätze vor.

 

Äcker / Felder / Wiesen

Fangen wir an mit den wohl bekanntesten Suchgebieten: Äcker und Wiesen. Wiesen bieten sich sehr gutMetalldetektor Acker zur Suche an, da dort oftmals die Funde auch besser erhalten sind als auf Äckern oder Feldern. Das liegt daran das dort kein Pflug regelmäßig durch den Boden gräbt und Münzen etc. beschädigen kann. Außerdem lässt sich auf Wiesen vor allem nach etwas Regen sehr angenehm und einfach graben.

Der Pflug des Bauern hat aber nicht nur Nachteile, sondern kommt auch mit einem ganz entscheidenen Vorteil. Dank des regelmäßigen pflügens, wird immer wieder neuer frischer Boden an die Oberfläche gebracht – sprich Funde. Besonders lohnt es sich im Frühjahr und im Herbst, wenn die Äcker vorbereitet und geerntet werden. Des weiteren gibt es auch noch eine Art von Acker, die sehr beliebt und gesucht ist:

 

Fäkalienäcker

Früher hatte nahezu jedes Dorf auf dem Land, auch wenn es noch so klein war, einen Acker auf dem Müll und eben Fäkalien entsorgt wurden. Interessant sind vor allem Felder und Äcker die relativ in der Dorfmitte liegen, denn dort wurde oft der Müll von allen möglichen Gesellschaftsschichten entsorgt. Natürlich können solche Felder auch außerhalb liegen. Ein weiterer guter Hinweis auf ein Feld mit hoher Funddichte können Glas-und Porzellanreste sein. Auch das ein Feld kleiner und länger ist, kann ein Hinweis auf eine der vielversprechende Fundstellen sein.

Um die Frage zu klären warum Fäkalien-Acker so heißen: Um für reicherer Ernten zu sorgen, wurden früher die Felder mit menschlichen als auch tierischen Fäkalien gedüngt und zusätzlich mit Asche versorgt. Aber warum sind solche Äcker vielversprechend ? Nun, vor einiger Zeit gab es noch nicht die Toiletten die wir heute kennen. Plumpsklos waren die Regel und darunter befanden sich Fäkaliengruben. Manchmal fiel dabei eben die ein oder andere Münze, Knopf oder Fingerhut mit hinein. Abgesehen davon wurden die Gruben oft als Mülleimer für allerlei Haushaltsmüll wie Glas, Kleidung oder Porzellan verwendet. Waren diese Fäkaliengruben voll, wurde deren Inhalt als Dünger auf die Felder aufgetragen.

Auf solchen Äckern lassen sich hauptsächlich typische Funde wie Bleiplomben, Fingerhüte, Knöpfe, Schnallen oder Musketenkugeln finden. Daher sind diese Felder für Anfänger perfekt um möglichst früh einige Erfolgserlebnisse zu erfahren.

 

Tipp: Bei kleineren Dörfern kann die Funddichte sogar besonders hoch ausfallen. Das liegt daran, das damals der Dünger aus größeren naheliegenden Städten eingeführt wurde.

 

Hohlweg sondelnAlte Hohlwege (Handelswege)

Viele der alten Handelswege wurden Jahrhunderte lang zum Reisen und für Warentransporte genutzt. Durch die ständige Nutzung dieser Wege, bildeten sich über die Jahrzehnte und Jahrhunderte Vertiefungen die aussehen wie kleine Gräben. Diese Wege nennt man auch Hohlwege und lassen sich beim spazieren gehen im Wald einfach erkennen. Entlang von Hohlwegen wurde schon so manche Silbermünze oder mancher Hort gefunden. Kein Wunder wenn man bedenkt wie viele Menschen diese Wege schon gelaufen sind.

 

 

Alte Klöster / Kirchen / Kapellen

Dieses Fundgebiet gehört zu den interessantesten, da sich dort für sehr lange Zeit eine hohe Zahl an Menschen aufhielten. Zuführende Wege, sowie Quellen und Teiche sollten auch mit in die Suche einbezogen werden. In der Nähe von Kapellen & Co. kann auch häufig mit Verlustfunden gerechnet werden wie mit Heiligenanhängern oder Amuletten. Vor der Schatzsuche sollte selbstverständlich abgeklärt werden ob es sich hier um ein Bodendenkmal handelt und ob die Suche somit erlaubt ist. Mehr Informationen zu den Grundregeln für Schatzsucher findest du dort: Grundregeln

 

Burgen

Wenn es vielversprechende Fundstellen wie Burgen in Deiner Nähe gibt, dann schau Dir das ganze auf Burg Schatzsuche Metalldetektorjeden Fall näher an. Ruinen von Burgen gehören mit zu den besten Suchgebieten überhaupt und das beste ist, dass es sie zuhauf in ganz Deutschland gibt. Es lohnt sich nicht innerhalb einer Burg zu suchen, da dort mit viel Zivilisationsmüll zu rechnen ist. Geeigneter sind da schon die Burghänge, denn durch die Bodenerosion sind viele Gegenstände den Hang hinab gewandert. Auch die Wege zur Burg sind höchst interessant. Oftmals sind diese sehr fundreich, vor allem Hohlwege.

Da die meisten Burgen irgendwann einmal belagert oder angegriffen wurden, kann sich eine Suche nach alten Geschossen sehr lohnen ! Aufgrund der hohen Dichte an Zivilisationsmüll, kann es anstrengend sein nach Edelmetallen an Burgen zu suchen. Mehr Sinn macht da schon die Suche nach größeren Eisenobjekten wie Armbrustbolzen oder Kanonenkugeln die sich bis zu einigen hundert Metern Umkreis um die Burg finden lassen.

 

Historische Schlachtfelder

Mithilfe von Karten und Google Maps lassen sich heute immer noch alte Schlachtfelder herausfinden. Meist reicht auch eine kurze Recherche im Internet über bekannte Gegenden in denen früher einmal gekämpft wurde. Schlachtfelder sind sehr interessant für Sondler, da dort die Funddichte ebenfalls hoch ist. Musketenkugeln, Geschosse und einiges mehr lassen sich hier finden.

 

Strand Badesee Schatzsuche FundstelleBadeseen & Strände

Viele Sondengeher fokussieren sich von Anfang an nur auf Strände und Badeseen, zu Recht ! Aus eigener Erfahrung können wir sagen dass dort das Fundaufkommen was Münzen und Ringe betrifft sehr hoch ist. Natürlich darfst Du hier nicht auf besonders alte Funde hoffen, sondern mehr auf neuzeitliches wie DM-Münzen, Euros oder Schmuck. An gut besuchten Stränden stehen die Chancen hoch auch mal auf einen Silber-oder sogar Goldring zu stoßen.

 

 

Markante Punkte in der Landschaft

Hierzu zählen zum Beispiel alte, große und alleinstehende Bäume als auch Felsformationen. Diese wurde früher gerne als Versteck für Erspartes genutzt, da die Wiedererkennung sehr hoch ist. Das ein oder andere mal ist bestimmt auch etwas verloren gegangen von Reisenden, die sich unter großen Bäumen ausgeruht und einen Mittagsschlaf gehalten haben. Solche markanten Punkte in der Landschaft können sich bei der Schatzsuche wirklich lohnen, so mancher lukrative Hort wurde bei großen Bäumen und markanten Felsformationen schon gefunden.

 

Weitere vielversprechende Fundstellen:

 

  • Spielplätze
  • Höhlen
  • Alte Mühlen
  • Römische Gutshöfe
  • Kultplätze & Tempelanlagen
  • Flussschleifen
  • Alte Markt-und Festplätze